{"id":298,"date":"2020-01-03T16:47:09","date_gmt":"2020-01-03T15:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.textschmiede-laessig.de\/?page_id=298"},"modified":"2020-01-03T20:14:11","modified_gmt":"2020-01-03T19:14:11","slug":"das-davor","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.textschmiede-laessig.de\/?page_id=298","title":{"rendered":"Das Davor&#8230;"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"298\" class=\"elementor elementor-298\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-83fa6e4 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"83fa6e4\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-47c021f\" data-id=\"47c021f\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1e771b1 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"1e771b1\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Die Zeit vor dem Journalismus<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6106126 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6106126\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-dc86f8d\" data-id=\"dc86f8d\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bce4f09 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bce4f09\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Vor der Selbstst\u00e4ndigkeit und auch vor meinem journalistischem Wirken, wuchs ich im sch\u00f6nen Spessart bei meiner Gro\u00dfmutter und ihrem Lebensgef\u00e4hrten in Biebergem\u00fcnd-Bieber und Wiesen auf. Besuchte nach der Grundschule in Bieber bis zur elften Klasse das Gymnasium und Internat des M\u00e4dchenbildungswerkes der Schwestern vom heiligen Kreuz in Gem\u00fcnden und vollendete schlie\u00dflich meine Schullaufbahn am Hans-Seidel-Gymnasium in H\u00f6sbach mit dem Abitur im Jahr 2006. <o:p><\/o:p><\/p><p><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p><p>Danach folgte eine Studium an der Julius-Maximlians-Universit\u00e4t in W\u00fcrzburg mit Deutsch, Mathemathik und Franz\u00f6sisch auf Realschullehramt. Schon damals sp\u00fcrte ich irgendwo tief in mir drin, dass es wahrscheinlich nicht ganz so der richtige Weg ist. Obwohl mir die Unterrichtsstunden, die ich im Laufe der Semester halten durfte, Freude bereiteten und mir das Lehren und der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen lag, war ich oftmals sehr unzufrieden.\u00a0 Schlussendlich bewegte mich dann eine bestimmte Situation zum Umdenken. <o:p><\/o:p><\/p><p><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p><p>Es war eines meiner letzten Praktika an einer Realschule. Voller Eifer bereitete ich eine Unterrichtsstunde in einer zehnten Klasse \u00fcber die schwarze Romantik vor. Den Abend zuvor lie\u00df ich meine Unterlagen dem Lehrer, der uns Praktikanten betreute, zum Durchsehen zu kommen. Er bem\u00e4ngelte nichts weiter. Antwortete lediglich, dass er sehr gespannt sei.<\/p><p>Am folgenden Tag war es soweit. Ich legte begeistert los, hinten sa\u00dfen nicht nur meine Mitpraktikantinnen und der Lehrer, sondern auch unser Dozent von der Universit\u00e4t.<\/p><p>Der Einstieg funktionnierte noch gut, doch im Laufe der wurde es immer holpriger. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass die Sch\u00fcler in der knappen Zeit der Komplexit\u00e4t des Stoffes nicht ganz folgen konnten. Von meinen Beobachtern hinten vernahm ich sogar ein leises Lachen. Lie\u00df mich aber trotzdem nicht aus der Ruhe bringen.<\/p><p>Es lag nicht daran, dass die Sch\u00fcler keine Lust hatten oder ich\u00a0 schlecht vorbereitet gewesen w\u00e4re. Im Gegenteil, wir agierten zusammen und setzten uns mit der Thematik auseinander. Bis heute bin ich der Meinung, dass wir einfach nicht gen\u00fcgend zeitlichen Raum zur Verf\u00fcgung hatten.<\/p><p>Doch dann kam das Feedback-Gespr\u00e4ch mit dem Betreuungslehrer und hier fiel dessen entscheidender Satz: \u201eWas denken Sie, wen sie da vor sich haben, das sind nur Zehntkl\u00e4ssler. Ihr Niveau war viel zu hoch. Mit dem, was Sie Studium gelernt haben, k\u00f6nnen Sie hier eh nichts anfangen, das sind keine Gymnasiasten.\u201c\u00a0 Gleichzeitig gab er zu, dass er mich einfach auflaufen lie\u00df und schon am Vorabend ahnte, welchen Ausgang die Unterrichtseinheit nehmen w\u00fcrde.<\/p><p>Das mag schon alles Andere als nett oder w\u00fcnschenswert f\u00fcr mich gewesen sein. Aber dar\u00fcber konnte ich noch hinweg sehen. Vielmehr ersch\u00fctterte mich, dass dieser Lehrer, der nicht viel \u00e4lter als ich damals war, maximal 10 Jahre, schon so resigniert war. Und das bei dieser Klasse, die er zuvor als noch \u201ebesonders fit\u201c lobte und f\u00fcr ein nicht allzu einfaches Thema wie die schwarze Romantik empfahl. Noch so jung und doch schon so resigniert?!<\/p><p>Klar, vielleicht war es f\u00fcr eine Stunde doch zu viel, das mag sein. Aber wieso nicht zwei daraus machen und den motivierten Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit geben sich die Thematik zu erarbeiten?<o:p><\/o:p><\/p><p>Schon damals dachte ich anders als der Rest und stellte mir gleichzeitig die Frage: \u201eF\u00fcr was lernst du das Alles so umfangreich und gr\u00fcndlich an der Universit\u00e4t, wenn du es sp\u00e4ter nicht verwenden kannst oder die M\u00f6glichkeit dazu hast?!\u201c Das wurmte mich im gleichen Ma\u00dfe wie diese Resignation. <o:p><\/o:p><\/p><p><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p><p>Es dauerte noch etwas bis ich dann einen anderen Weg einschlug. Aber zu dieser Zeit bereicherte mich auch schon meine nebenberufliche Arbeit beim Main Echo. <o:p><\/o:p><\/p><p>Schlie\u00dflich startete ich eine verk\u00fcrzte Ausbildung zur\u00a0 Einzelhandelskauffrau bei Deichmann und schloss diese nach rund eineinhalb Jahren mit sehr gutem Erfolg ab. Bereits zu Studiumszeiten war ich eine gewisse Zeit als Aushilfe im Modediscounter KiK t\u00e4tig gewesen und so kam ich auf die Idee mir im Einzelhandel eine Ausbildung zu suchen.<o:p><\/o:p><\/p><p>Danach arbeitete ich noch ein halbes Jahr im B\u00fcro einer Etikettenfirma als Sachbearbeiterin und schlie\u00dflich folgte der zweite Wendepunkt in meinem Berufsleben. <o:p><\/o:p><\/p><p><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p><p>Ich hatte einfach genug. Die letzten Jahre nagten an mir\u00a0 und ich war oftmals sehr ungl\u00fccklich. Schon seit je her bin ich sehr zielstrebig, effektiv, ehrlich und ambitioniert in meinem Werken. Doch das stie\u00df nicht immer auf Verst\u00e4ndnis und Wohlwollen meiner Mitmenschen im Arbeitsumfeld. Auch bin ich kein Freund von gro\u00dfen Zickereien und dergleichen. Ich liebe es am Ende des Tages zu sehen, was ich erreicht und bewirkt habe. Das sind nur ein paar Gesichtspunkte. Zu diesem Zeitpunkt ging ich also in mich und \u00fcberlegte mir, was\u00a0 mich all die Jahre konstant begleitet und gl\u00fccklich gemacht hat.<o:p><\/o:p><\/p><p align=\"center\"><o:p>Und das war&#8230; <br \/><\/o:p><\/p><p align=\"center\"><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p><p align=\"center\"><b>Das Main Echo mit dem <\/b><b>Journalismus<\/b><b>!<\/b><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit vor dem Journalismus Vor der Selbstst\u00e4ndigkeit und auch vor meinem journalistischem Wirken, wuchs ich im sch\u00f6nen Spessart bei meiner Gro\u00dfmutter und ihrem Lebensgef\u00e4hrten in Biebergem\u00fcnd-Bieber und Wiesen auf. 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