{"id":307,"date":"2020-01-03T17:14:30","date_gmt":"2020-01-03T16:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.textschmiede-laessig.de\/?page_id=307"},"modified":"2022-03-21T20:31:33","modified_gmt":"2022-03-21T19:31:33","slug":"der-weg-zum-journalismus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.textschmiede-laessig.de\/?page_id=307","title":{"rendered":"Der Weg zum Journalismus"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"307\" class=\"elementor elementor-307\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-94a8ac3 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"94a8ac3\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5461358\" data-id=\"5461358\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cc3ef2c elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"cc3ef2c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Journalismus? Wie kam es eigentlich dazu?<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fbc05bc elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"fbc05bc\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-9ef8ea3\" data-id=\"9ef8ea3\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7cb75a4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7cb75a4\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p>Eigentlich ist alles ganz banal gestartet und pl\u00f6tzlich komplett anders geendet\u2026<\/p><p>Ich habe zur damaligen Zeit\u00a0 Franz\u00f6sisch, Deutsch und Mathematik auf Lehramt studiert und brauchte noch ein sogenanntes Betriebspraktikum. Da ich bereits zu Internatszeiten eine gute Freundin hatte, deren Eltern beide Journalisten waren, kam ich auf die Idee, dass ein Praktikum in diese Richtung doch ganz nett w\u00e4re.<\/p><p>So erkundigte ich mich, wo in der N\u00e4he meines damaligen Freundes, heutigen Ehemannes, eine Redaktion in der N\u00e4he war und machte mich auf, dort einen Termin zu vereinbaren.<\/p><p>Eine Kommillitonin von der Universit\u00e4t meinte noch: \u201eDas wird nie etwas. Die Zeitungen sind immer voll, ein Praktikum dort zu bekommen und auch noch so kurzfristig, ist unm\u00f6glich!\u201c<\/p><p>Nun ja, <em>\u201eWer nicht wagt, der nicht gewinnt\u201c<\/em>, hei\u00dft es doch so sch\u00f6n, oder?!<\/p><p>Und so marschierte ich im Februar 2011 zur Main Echo Redaktion in Obernburg und stellte mich beim dortigen Chefredakteur vor. Das Gespr\u00e4ch dauerte nicht allzu lange und schnell war das 5-w\u00f6chige Praktikum f\u00fcr die nahenden Semsterferien vereinbart und ich sehr zufrieden.<\/p><p><strong>Das unerwartete Schmankerl oben drauf?!<\/strong><\/p><\/div><div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p>Kaum war das Praktikum in trockenen T\u00fcchern, fragte mich der Chefredakteur, ob ich nicht gleich auch als freie Mitarbeiterin los legen und f\u00fcr die Tageszeitung berichten m\u00f6chte. Erstmal v\u00f6llig perplex und \u00fcberrascht, willigte ich aber schnellstens ein und kam kurz darauf mit einem Praktikum plus einem neuen aufregenden und abwechslungsreichen Nebenjob erstmal zu meinem Freund nach Hause und wenig sp\u00e4ter freudestrahlend an die Universit\u00e4t zur\u00fcck.<\/p><p>Ein Sprung ins kalte Wasser, den ich direkt nach dem Vorstellungsgespr\u00e4ch wagte und der im Endeffekt immer gr\u00f6\u00dfer werdende Wellen schlug!<\/p><p>So erschien am 15. Februar 2011 unter meinem alten Namen Jennifer Kraus mein erster Artikel \u00fcber ein Barokkonzert in der Obernburger Ausgabe des Main Echos und ich war v\u00f6llig \u00fcberw\u00e4ltigt. Aber auch irgendwie richtig stolz auf mich.<\/p><p>\u00dcber 130 Artikel weiter und sechs Jahre sp\u00e4ter ergab es sich nun am 29. M\u00e4rz\u00a0 2017, dass ich mich als freie Journalistin selbstst\u00e4ndig gemacht habe und seitdem noch mehr den Obernburger und Miltenberger Kreis unsicher mache.<\/p><p>Nat\u00fcrlich hatte ich auch schon zwischenzeitlich \u00fcber ein Volontariat immer wieder einmal nach gedacht. Aber nun wagte ich den Schritt und machte mich innerhalb zweier Wochen selbstst\u00e4ndig.<\/p><p>Das erforderte eine ordentliche Portion Mut, gro\u00dfe Lernbereitschaft, Durchhalteverm\u00f6gen und nicht zu verachten gen\u00fcgend Zuversicht und auch Vertrauen in mich selbst. Die Essenz ist und bleibt jedoch auch die Hilfsbereitschaft und St\u00fctze durch die Redaktion. Ohne den konstanten Austausch und Zusammenarbeit w\u00e4re ich nicht dort, wo ich heute bin und h\u00e4tte mir nicht neue Themenfelder und Bereiche erarbeiten k\u00f6nnen.<\/p><p>Mittlerweile ist ein Jahr vorbei, die Zeit verging wie im Fluge und ich nahm mir mal eine ruhige Minute \u00fcber meine Entscheidungen und das vergangene Jahr nachzudenken.<\/p><p>Jetzt werden sich wieder Einige fragen: \u201e<strong>Klappt das denn als selbstst\u00e4ndige freie Journalistin? War das wirklich der richtige Weg?\u201c<\/strong><\/p><p>Ich kann nur dazu sagen: Ja, es funktionniert. Ich bin selbst \u00fcberrascht wie gut schon nach erst einem Jahr. Aber gleichzeitig muss ich betonen: \u201eVon nichts, kommt nichts\u201c. Der Sprung ins kalte Wasser war nicht einfach. Die kaufm\u00e4nnische Ausbildung und auch die B\u00fcrot\u00e4tigkeit halfen mir gut die ersten Schritte in Richtung Organisation zu meistern. Aber bis heute hei\u00dft es, weiter daran bleiben. Es ist alles Andere als ein stetes und geregeltes Leben. Das muss man lieben und leben. F\u00fcr mich ist es meine Berufung und Leidenschaft. Ohne diese w\u00e4re es aber auf Dauer bestimmt auch schwer. Kein Tag ist wie der davor oder danach. Viele neue Menschen und Situationen kreuzen meinen Weg. Heute bin ich auf einer Gemeinderatssitzung und morgen mitten auf einem Konzert. Feste Arbeitszeiten? <em>\u201eWas ist das?\u201c<\/em><\/p><p align=\"center\">Und doch ist es <b>\u201egenau mein Ding\u201c<\/b> wie ich es so gerne ganz banal\u00a0 bezeichne!<\/p><p>Ich bereue definitiv diesen Schritt sowie den langen und auch manchmal steinigen Pfad davor kein bisschen! Denn jede Erfahrung pr\u00e4gt einen Menschen und wer wei\u00df, ob ich direkt nach dem Abitur \u00fcberhaupt f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit bereit gewesen w\u00e4re. Zudem profitiere ich auch stark von meinen vorherigen Berufswegen und Ausbildungen. Ohne mein Deutschstudium w\u00e4re ich nicht zum Praktikum bei einer Zeitung gekommen und ohne die Liebe zu meinem Mann nicht zur regionalen Tageszeitung Main Echo. Mein Mann stand in all den schwierigeren Zeiten voll und ganz hinter mir.\u00a0 Auch jetzt ist er mein R\u00fcckhalt und ich bin sehr froh, ihn an meiner Seite zu wissen. Doch das Sch\u00f6nste im vergangenen aufregenden Jahr war, als er eines Abends zu mir meinte:<\/p><p align=\"center\"><b>\u201eFr\u00fcher bist du so oft unzufrieden und meckernd nach der Arbeit nach Hause gekommen, jetzt gibt es das nicht mehr und du bist gl\u00fccklich. Das kannte ich vorher nicht!\u201c<\/b><\/p><p>Was kann ich dazu noch sagen? Ich finde besser kann keiner mein jetziges Leben beschreiben. Ich kann nur jeden ermutigen sich die Arbeit zu suchen, die ihn gl\u00fccklich macht. Egal wie lang und schwierig der Weg dahin ist. Denn dann steckt man auch mal locker stressigere Arbeitszeiten weg und hat wohlm\u00f6glich sogar ein L\u00e4cheln dabei auf dem Gesicht.<\/p><p>So hat alles seinen Sinn und sind wir mal ehrlich: <strong><em>Wann l\u00e4uft denn bitte etwas komplett nach Plan?<\/em><em>Und wenn es so ist, sind diese Personen dann gl\u00fccklich?<\/em><\/strong> Ich wei\u00df es nicht, ich war es damals nicht.<\/p><p align=\"center\"><b>Bei mir ist eben doch Alles ein klein wenig anders und das ist gut so!<\/b><\/p><p>So zierten bis Ende 2017 schlie\u00dflich 114 und im Jahr 2018 bereits 211 Artikel das Main Echo. 2019 sind es dann 212 Berichte gewesen.<\/p><p>Bis zum Sommer 2017 bewegte ich mich haupts\u00e4chlich im Kulturbereich. Die Thematik, in die ich mich sehr gut und schnell, unter anderem Dank meiner musikalischer Vorbildung, einarbeiten und aufbl\u00fchen konnte. Bis zu meiner Selbstst\u00e4ndigkeit als freie Journalistin blieb mir leider keine Zeit mich breiter im journalistischen Bereich aufzustellen.<\/p><p>Dies \u00e4nderte sich im Sommer 2017. Zu diesem Zeitpunkt durfte ich mit der \u00dcbernahme der Gemeinderatssitzungen dreier Gemeinden, genauer Kleinheubach, R\u00fcdenau und Laudenbach, in die Politik einsteigen und mir ein neues Feld erarbeiten. Mittlerweile kam Anfang 2018 auch die Gemeinde Schneeberg hinzu. <\/p><p>Und so bekam meine eh schon abwechslungsreiche und spannende Arbeit eine neue interessante Nuance und ich die M\u00f6glichkeit weiter auf meinem Weg voran zu schreiten.<\/p><\/div><p>Eine weitere Leidenschaft und angehendes Standbein ist meine T\u00e4tigkeit als Autorin und Schriftstellerin. Die beiden B\u00e4nde sind \u00fcber meinen <a href=\"https:\/\/www.textschmiede-laessig.de\/?post_type=product\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Shop <\/a>erh\u00e4ltlich.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Journalismus? Wie kam es eigentlich dazu? Eigentlich ist alles ganz banal gestartet und pl\u00f6tzlich komplett anders geendet\u2026 Ich habe zur damaligen Zeit\u00a0 Franz\u00f6sisch, Deutsch und Mathematik auf Lehramt studiert und brauchte noch ein sogenanntes Betriebspraktikum. 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