Mut trifft auf Vertrauen! Das Ergebnis? : Fantastisch!

Published by Jennifer Lässig on

Mut trifft auf Vertrauen! Das Ergebnis? Fantastisch!

Okay, okay, okay….

Wir geben es zu.

Gestern Abend waren Ares und ich einfach nur noch platt und haben es nicht mehr geschafft unser Experiment mit gleichzeitiger Premiere hier zu posten.

Ein dickes „hundisches“ Sorry… Die Pfoten haben geglüht, die Äuglein waren müde.

Meine Wenigkeit hingegen hat sich noch in Arbeit gestürzt vor dem wohlverdienten Feierabend.

Daher gibt es heute sozusagen den gestrigen Tag zwei und heutigen Tag drei des „lässigen tierischen Tagebuches“ in Einem!

„Mal Butter bei die Fische!“

Wie lang seid ihr kein Fahrrad mehr gefahren?

Also bei mir ist es ehrlich gesagt mehrere Jahre her…

Was mir nicht entfallen ist, sind diese wirklich jedes Mal auftauchenden unangenehmen Schmerzen im Bereich des Hinterns. Die vergesse ich glaube niemals.

Denn dieser grandiose Nebeneffekt hat mich so manches Mal in der Vergangenheit zum „Verzweifeln“ gebracht.

Wer kennt ihn nicht, diesen sehr anmutigen „O-Beine-Gang“. Wenn es zwickt und piekst und überhaupt einfach nur noch nervig ist, sich so fortzubewegen. Und jeder, der die entgegen kommt weiß sofort Bescheid, was Sache ist… 

So viel zu den leidigen Anfängen. Dies es stets von Neuem gilt zu überwinden.

Doch das war nicht der Knackpunkt für unser gestriges Experiment  mit einer wahrhaftigen Premiere.

Vielmehr war ein wenig Mut meinerseits und vor allem gegenseitiges Vetrauen zwischen mir und Ares notwendig. Aber auch nun schon ein ganzes Jahr intensive und grundlegende „Vorarbeit“ in unserer Beziehung.

Vor zwei Jahren wäre es undenkbar gewesen mit Ares eine Fahrradtour zu machen!

Ich glaub wir hätten uns im Krankenhaus wiedergesehen… Und das meine ich leider wirklich ernst.

Nicht weil Ares ein „Untier“ war oder ich in der Erziehung zuvor geschludert hätte. Im Gegenteil seid er mit vier Monaten bei uns eingezogen ist, war ich stets in Sachen Erziehung hinterher. Nein, weil Ares einfach Ares ist und nicht unbedingt der „einfachste“ Hund. Er hat seinen starken Kopf und brauch eine gewisse Führung. Das wiederum meint aber nicht komplettes Dominanzverhalten durch mich oder manch fragwürdige Methoden.

Gestern sind wir einfach gestartet. Haben uns heran getastet und immer wieder kleine Pausen gemacht. Haben insgesamt gut 4,5 Kilometer in 50 Minuten hinter uns gebracht.

Das Ergebnis war im Endeffekt nicht nur überraschend, sondern auch überwältigend. Ja, es funktionnierte, es klappte einfach. Wobei einfach ist falsch. Es ist kein Zufall oder fällt einfach so vom Himmel. Es ist unser ganz persönliches Resultat.

Klar ist es noch nicht perfekt. Ich muss noch mehr verbal mit Ares kommunizieren als mir lieb ist. Aber wir sind heil angekommen, haben keine „Bruchlandung“ fabriziert oder sind ungewollt „Downhill“ gefahren.

Doch das Schönste dabei: Ares und ich sind in unserer Bindung wieder ein Stück näher gerückt!

Ja, wir hatten ein gemeinsames unbeschreibliches Erlebnis. Waren dank Corona fast komplett allein im Wald.

Heute sind wir dann gleich noch einmal aufgebrochen. Ausgestattet mit Rucksack, Wasser und den Briefwahlunterlagen.

Haben uns den Wind um die „Schnauze, äh Nase“ wehen lassen. Die Sonne im und auf dem Rücken gespürt, die frische Luft tief eingesogen. Weiter oben im Wald auf den Fahrradweg nach Mömlingen und bis nach Mömlingen geblickt und sind nach einem kurzen Stop beim Briefkasten nach gut 4,7 Kilometern und knapp über einer Stunde wieder wohl behalten daheim eingefahren beziehungsweise eingetrabt 🙂

PS: Das mit den „O-Beinen“ zieht sich wohl trotz extra gepoltester Fahrradhose noch etwas…. Aber die heiße Dusche gleich hilft bestimmt ein wenig 😉


2 Comments

Melischen · März 26, 2020 at 7:06 pm

Hey, sehr schön =) Hoffe du schreibst jetzt jeden Tag so einen Eintrag. <3

    Jennifer Lässig · März 26, 2020 at 7:55 pm

    Dankeschön 🙂 Gebe mein Bestes.

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